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Die jungen Wilden des RSVN – heute Tobias Buck-Gramcko

Ein weiterer sehr erfolgreicher Nachwuchssportler unseres Landeskaders ist Tobias Buck-Gramckow (Tuspo von 1895 e.V. Weende), der im vergangenen Jahr unglaubliche drei Weltmeistertitel  auf der Bahn holte und auch in diesem Jahr bei der Europameisterschaft mit der Mannschaft die Bronzemedaille gewann. Darüber hinaus hatten wir die Gelegenheit, nach der Deutschen Meisterschaft, bei der er den dritten Platz belegte, mit ihm zu sprechen.

Hi Tobi, herzlichen Glückwunsch zum 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der U23. Tolles Gefühl oder?

Oh ja. Das fühlt sich richtig gut an.

Nach deinen 3 Weltmeistertiteln auf der Bahn wusste man ja, dass du ein verdammt schneller Junge bist. Hast du dich für diese DM in der Favoritenrolle gesehen?

Nein, überhaupt nicht. Bahn und Straße sind nun mal völlig verschieden. Dazu war es mein allererstes Zeitfahren in der neuen Altersklasse. Deshalb hatte ich noch nicht einmal damit gerechnet, auf dem Podium zu stehen. Immerhin war ich im vergangenen Jahr nur auf Platz 14. Deshalb hatte mich auch niemand auf dem Zettel. Aber der Kurs kam mir entgegen. Es war komplett flach. Das liegt mir. Ich bin richtig happy.

Was liegt dir mehr? Bahn oder Straße?

Die Bahn liegt mir schon besser. Da habe ich auch meine größten Erfolge feiern können. Aber eigentlich komme ich von der Straße und perspektivisch möchte ich da auch wieder hin.

Gerade jetzt, in Zeiten von Corona, wie motivierst du dich für das Training?

Die größte Schwierigkeit für mich war die lange Rennpause und die Ungewissheit, wann es wieder Rennen gibt. Theoretisch hätte es ja ständig soweit sein können. Deshalb musste man ständig topfit sein. Trotzdem fiel es schwer, sich im Training zu quälen, denn eigentlich arbeitet man ja immer auf ein Ziel hin. Wenn das fehlt, dann wird es schon verdammt schwer. Aber die Zeit hatte natürlich auch etwas Gutes. Ich bin so viele Kilometer gefahren, wie noch nie.

Wenn du drei Wünsche frei hättest, was wäre das?

Ganz wichtig, ich möchte gern sturzfrei bleiben. Dann am liebsten immer schönes Wetter zum Radfahren und als drittes gern, dass alles so läuft, wie ich es mir wünsche.

Du bist ja gerade in Italien bei der Europameisterschaft. Rechnest du dir etwas aus?

Das ist schwer zu sagen, weil ich mich und die Konkurrenz nicht einschätzen kann. Hier sind alle stark und ich denke, wenn es gut läuft, dann wäre ein Podiumsplatz schon toll.

*Nach unserem Interview fuhr Tobi mit seinen Teamkollegen auf den hervorragenden dritten Platz!!!

Dafür drücken wir dir natürlich ganz, ganz fest die Daumen. Vielen Dank für diesen Einblick Tobi und viel Erfolg für die Zukunft.